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Presse: GAGFAH - Stadt Dresden droht mit Höchststrafe


30.03.2011
aktiencheck.de

Luxemburg (aktiencheck.de AG) - Die Stadt Dresden will offenbar eine milliardenschwere Klage gegen den Immobilienkonzern GAGFAH S.A. (ISIN LU0269583422 / WKN A0LBDT) einreichen.

Wie die "Financial Times Deutschland" (Mittwoch) unter Berufung auf informierte Kreise berichtet, solle die Klage über einen Streitwert von 1 Mrd. Euro von der Stadt Dresden nun tatsächlich auf den Weg gebracht werden. Zwar hatten Medien bereits über eine Klage in dieser Höhe spekuliert. Analysten bezweifelten aber, dass dieser Betrag realistisch sei. Die Beschwichtigungen der Analysten hatten zuletzt dazu beigetragen, dass sich der Kurs der GAGFAH-Aktie deutlich erholen konnte. Es sei eine außergerichtliche Einigung mit der Stadt Dresden "im unteren zweistelligen Millionen-Euro-Bereich" zu erwarten, erklärte DZ-Bank-Analyst Ulrich Geis. Andere Analysten hatten die Belastung auf bis zu 50 Mio. Euro geschätzt. Nach Informationen der Wirtschaftszeitung beruhen viele dieser Schätzungen auf Zahlen der GAGFAH. "Die haben uns angerufen und das Szenario erläutert", sagte ein Analyst gegenüber der Wirtschaftszeitung.


Der Rat der Stadt Dresden hatte vergangene Woche eine Klage beschlossen. Die Abgeordneten werfen dem Immobilienkonzern Vertragsbruch vor. Es geht um die 48.000 Wohnungen, die der hinter der GAGFAH stehende Finanzinvestor Fortress der Stadt 2006 für rund 1,7 Mrd. Euro abgekauft hatte. Die GAGFAH soll Bestände weiterverkauft haben, ohne die von der Stadt vorgeschriebenen Klauseln zum Mieterschutz an die neuen Eigentümer weitergegeben zu haben.

Laut Kaufvertrag seien 2 Mio. Euro Strafe pro Vertragsbruch und Jahr vereinbart. Da es dem Vernehmen nach um 74 Fälle und sieben Jahre Vertragslaufzeit geht, erreicht die Forderung gut 1 Mrd. Euro - für GAGFAH eine gewaltige Summe: "Dann müsste sich die GAGFAH von Beständen trennen und sich aus Dresden zurückziehen", sagte ein Analyst. 2010 machte GAGFAH 51 Mio. Euro Vorsteuergewinn.

Die Aktie von GAGFAH notiert aktuell mit einem Minus von 2,03 Prozent bei 5,98 Euro. (30.03.2011/ac/n/d)



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